Smart in die Energiezukunft

Wir gehen gemeinsam mit Ihnen in die Energiezukunft

Wir möchten für unsere Kunden die treibende Kraft sein und schon heute die Energiezukunft von morgen in unserer Region gestalten. Dafür arbeiten wir mit Leidenschaft und Professionalität an neuen Produkten und Lösungen, die für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz sorgen.

Neben innovativen Produkten und intelligenten Lösungen stellt auch die von uns forcierte Vernetzung sämtlicher Aktivitäten eine besondere Herausforderung dar, weil nur im Zusammenspiel von Erzeugung, Verteilung und Verbrauch von Strom und Wärme über alle Sektoren – beispielsweise auch der Mobilität – die Energiewende gelingen kann.

Begleiten Sie uns im Folgenden auf eine Reise durch die Welt der Energie. Erfahren Sie, was wir uns von der Energieerzeugung vor Ort bis zum effizienten Umgang mit Energie alles für Sie einfallen lassen und wieso das aktuelle Thema intelligente Zähler hierbei eine wesentliche Rolle spielt.

Intelligente Zähler

Wir sorgen für Transparenz beim Energieverbrauch – günstig und effizient.

Energieeffizienz

Wir helfen Ihnen weniger zu verbrauchen – sparsam und nachhaltig.

E-Mobilität

Wir fördern emissionsarme Mobilität – innovativ und komfortabel.

Energieerzeugung

Wir kümmern uns um die Gewinnung von Energie – dezentral und ökologisch.

Speicher

Wir sorgen für Konstanz beim Energieangebot – planbar und sicher.

Verteilung

Wir steuern den Energiefluss – intelligent und bedarfsorientiert.

smart meter

Smart Meter Kurz erklärt

Intelligente Zähler kurz erklärt

Das vom Gesetzgeber verabschiedete neue Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) sieht den flächendeckenden Einbau neuer, digitaler Stromzähler vor. Man unterscheidet hierbei zwischen:

  • Modernen Messeinrichtungen: Diese sind digitale Stromzähler, die den tatsächlichen Energieverbrauch anzeigen, aber nicht fernausgelesen werden und auch keine Zählerstände versenden können.
  • Intelligenten Messsystemen: Diese bestehen aus einem digitalen Stromzähler und einer Kommunikationseinheit (Smart Meter Gateway genannt). Intelligente Messsysteme werden in das Stromnetz eingebunden und ermöglichen eine Speicherung und digitale Datenübertragung des Stromverbrauchs.

Ab sofort werden von uns nur noch neue digitale Zähler verbaut. Für Kunden mit einem Stromverbrauch unter 6.000 kWh (die meisten Haushalte) kommen moderne Messeinrichtungen zum Einsatz. Bei Haushalten und Unternehmen mit jährlich mehr als 6.000 kWh Stromverbrauch und bei Betreibern von Strom erzeugenden Anlagen (zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen) mit einer Nennleistung von mehr als 7 kW werden die bisherigen Zähler nach und nach gegen intelligente Messsysteme ausgetauscht.

Das Wichtigste im Überblick

Die Einbaupflicht für intelligente Messsysteme gilt ab 2017 für Verbraucher mit einem Strom-Jahresverbrauch ab 10.000 kWh und für Strom erzeugende Anlagen mit Nennleistung zwischen 7 und 100 kW.

Ab 2020 müssen auch Verbraucher ab 6.000 kWh/Jahr intelligente Messsysteme einbauen lassen.

Alle anderen Verbraucher erhalten als Grundlage zur Digitalisierung der Energiewende schrittweise bis zum Jahr 2032 moderne Messeinrichtungen.

Sie müssen sich nicht selbst um den Einbau kümmern. Ihr grundzuständiger oder wettbewerblicher Messstellenbetreiber kommt auf Sie zu.

Für den Betrieb der neuen, digitalen Zähler fallen, genauso wie für die bisherigen Zähler, jährliche Kosten an, für die es gesetzlich festgesetzte Preisobergrenzen gibt.

Wichtige FAQs

Der grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) ist in der Regel der Netzbetreiber vor Ort (in Regensburg und einigen Umlandgemeinden: Regensburg Netz GmbH), der für den Einbau und Betrieb der neuen Zähler - aber auch für die bisherigen analogen Ferraris-Zähler - verantwortlich ist.

Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) ist im Sinne des Gesetzes „ein Dritter, der die Aufgabe des Messstellenbetriebs durch Vertrag nach § 9 MsbG wahrnimmt. In Regensburg und zahlreichen Umlandgemeinden tritt die REWAG als wMSB auf. Es steht Ihnen grundsätzlich frei, Ihren Messstellenbetreiber zu wählen.

Der gMSB ist in der Regel Ihr Ansprechpartner bei Neubauten und wenn Sie keinen Stromliefervertrag mit der REWAG haben.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, dessen wichtigster Bestandteil das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) ist, trat am 02.09.2016 in Kraft. Mit der Digitalisierung sollen Erneuerbare Energien besser in das Stromversorgungssystem integriert werden. Dies ist notwendig, weil ein Energieversorgungssystem, bei dem der Strom hauptsächlich aus schwankender (da wetterabhängiger) Stromerzeugung stammt, besonders flexibel reagieren können muss.

So könnte in Zukunft dank eines modernen Kommunikationsnetzes, das Erzeugung, Verbrauch und Stromnetz miteinander verknüpft, das Stromnetz bei Engpässen oder Überkapazitäten schnell geregelt werden. Dies wird auch durch den Einsatz intelligenter Messsysteme in einem intelligenten Energienetz erreicht.

Man unterscheidet zwischen einer modernen Messeinrichtung und einem intelligenten Messsystem. Eine moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler ohne Kommunikationsfunktion. Er misst den Stromverbrauch und die Nutzungszeit und speichert diese für eine definierte Zeit. Im Gegensatz zum intelligenten Messsystem ist die moderne Messeinrichtung nicht fernauslesbar.

Ein intelligentes Messsystem wiederum besteht aus zwei Elementen:

  • digitaler Stromzähler
  • Smart Meter Gateway (Kommunikationseinheit, die eine Datenübertragung ermöglicht)
Smart Meter Grafik

Das intelligente Messsystem ermittelt den Stromverbrauch und speichert die Daten. Sie müssen sich nicht um den Einbau kümmern. Der für Sie zu verbauende neue Zähler wird vom Messstellenbetreiber installiert, betrieben und gewartet. Darüber hinaus bereitet der Messstellenbetrieb die gespeicherten Daten über den Stromverbrauch auf und übermittelt diese an den zuständigen Netzbetreiber und Ihren Stromlieferanten.

Das Smart Meter Gateway kann auch Signale empfangen. Beispielsweise in einem Smart Home soll man auf diese Weise zukünftig u. a. in der Lage sein, elektrische Geräte automatisch ein- und auszuschalten.

Verbraucher mit einem Stromverbrauch von unter 6.000 kWh pro Jahr – darunter fällt der Großteil aller Haushalte – erhalten schrittweise bis zum Jahr 2032 moderne Messeinrichtungen. Für diese Verbraucher ändert sich sonst nichts.

Lediglich Verbraucher mit jährlich mehr als 6.000 kWh Stromverbrauch und Betreiber von Strom erzeugenden Anlagen (zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen) erhalten ein intelligentes Messsystem.

Sie sollen helfen, eine sichere und standardisierte Kommunikation in den Energienetzen zu erreichen und die Digitalisierung der Energiewende zu unterstützen:

  • Verbrauchstransparenz wird gesteigert
  • Variable Tarife (Tarife mit wirtschaftlichem Anreiz zur Verbrauchsverlagerung) wären künftig möglich
  • Sichere, standardisierte Infrastruktur für Anwendungsfälle im „Smart Home“ etc.

Die gesetzliche Einbaupflicht für intelligente Messsysteme beim Strom gilt zeitlich versetzt für die folgenden vier Gruppen:
  1. Ab 2017 für Verbraucher mit einem Stromverbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Ausschlaggebend ist der Durchschnitt der letzten drei Jahresverbrauchswerte.
  2. Ab 2017 für Betreiber von Strom erzeugenden Anlagen (zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen) mit einer Nennleistung von 7–100 Kilowatt (kW).
  3. Ab 2020 für Verbraucher mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 6.000 kWh.
  4. Ab 2020 für Betreiber von Strom erzeugenden Anlagen (zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen) mit einer Nennleistung von mehr als 100 kW.
Alle anderen werden schrittweise bis 2032 mit einer modernen Messeinrichtung ausgestattet.

Grafische Darstellung der Einbaupflicht

Die REWAG (wMSB) bzw. die Regensburg Netz GmbH (gMSB) als Messstellenbetreiber kümmern sich um den Einbau und werden auf die entsprechenden Haushalte und Unternehmen zukommen. Sie müssen daher selbst nicht tätig werden. Betroffene Verbraucher werden von uns vor dem Einbau informiert.

Kunden, die vorzeitig oder ohne gesetzliche Einbauverpflichtung ein intelligentes Messsystem haben möchten, können sich gerne an den REWAG Kunden-Service wenden.

Bitte beachten Sie: Die intelligenten Messsysteme sind erst dann verfügbar, wenn mindestens drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme anbieten, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik dies feststellt und auf seinen Internetseiten veröffentlicht.

Die Kosten für den Stromzähler trägt, wie schon jetzt, grundsätzlich der jeweilige Netznutzer oder Anlagenbetreiber. Es gibt einen Kostenschutz mit festgesetzten jährlichen Preisobergrenzen (für Einbau und Betrieb). Durch die Preisobergrenze sind Standardleistungen abgedeckt, die alle für die Nutzung einer modernen Messeinrichtung oder eines intelligenten Messsystems erforderlichen Grundfunktionen umfassen, so dass Sie nicht auf Zusatzleistungen angewiesen sind.

Für REWAG-Kunden fallen keine Zusatzkosten an. Die bestehenden Preise ändern sich mit dem Austausch einer modernen Messeinrichtung oder eines intelligenten Messsystems nicht. Auch für alle Kunden, die mit REWAG-Standardprodukten beliefert werden, erhöhen sich durch den Einbau der neuen Messtechnik die aktuellen Produktpreise nicht.

Der Einbau wird vom grundzuständigen oder einem wettbewerblichen Messstellenbetreiber übernommen. Sie brauchen sich hierbei um nichts kümmern.

Der grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) ist in der Regel der Netzbetreiber vor Ort (in Regensburg und einigen Umlandgemeinden: Regensburg Netz GmbH), der für den Einbau und Betrieb der neuen Zähler - aber auch für die bisherigen analogen Ferraris-Zähler - verantwortlich ist.

Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) ist im Sinne des Gesetzes „ein Dritter, der die Aufgabe des Messstellenbetriebs durch Vertrag nach § 9 MsbG wahrnimmt. In Regensburg und zahlreichen Umlandgemeinden tritt die REWAG als wMSB auf. Es steht Ihnen grundsätzlich frei, Ihren Messstellenbetreiber zu wählen.

Der gMSB ist in der Regel Ihr Ansprechpartner bei Neubauten und wenn Sie keinen Stromliefervertrag mit der REWAG haben.

Der Einbau der neuen digitalen Messtechnik ist bei Verbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch ab 6.000 kWh und Erzeugern zwischen 7 und 100 kW installierter Leistung gesetzlich verpflichtend. Wir als REWAG bzw. unsere Tochtergesellschaft, die Regensburg Netz GmbH, sind also dazu verpflichtet das MsbG rechtskonform umzusetzen. Lediglich die Wahl des Messstellenbetreibers durch den Verbraucher ist frei.

Bis zum Jahr 2032 müssen laut Gesetz 95 Prozent der relevanten Zähler ausgetauscht sein.

Folgendes betrifft nur Verbraucher mit intelligenten Messsystemen. Bei Verbrauchern mit moderner Messeinrichtung findet keine Datenübertragung statt.

In erster Linie erhalten Ihr Stromlieferant, und Ihr zuständiger Netzbetreiber Ihre Verbrauchswerte.

Liegt Ihr Verbrauch über 10.000 kWh pro Jahr, so erhalten beide detaillierte Angaben in Form eines Verbrauchsprotokolls in 15-Minuten-Intervallen vom jeweiligen Vortag. Von Anlagenbetreibern erhalten sie ebenfalls ein Protokoll der Einspeisevorgänge in 15-Minuten-Intervallen vom Vortag.

Liegt Ihr Verbrauch unter 10.000 kWh pro Jahr, so erhalten alle Datenzugriffsberechtigten ausschließlich die Summe des Stromverbrauchs für das ganze Jahr. Nur wenn im Liefervertrag mit dem Versorger ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, etwa für variable Tarife, werden detailliertere Daten übertragen.

Die vom intelligenten Messsystem gespeicherten Messwerte sind datenschutzrechtlich sensibel und könnten Erkenntnisse über Alltag, Gewohnheiten und Lebensstandard der Verbraucher verraten.

Damit diese Daten nicht gehackt werden und in die falschen Hände geraten können, stellt das Messstellenbetriebsgesetz hohe Anforderungen an die Sicherheit der Geräte und die IT der Messstellenbetreiber. Alle Messsysteme und Übertragungswege sind geprüft und die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen muss über Zertifizierungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nachgewiesen werden. Damit ist ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet.

Bei Kunden mit modernen Messeinrichtungen findet keine Datenübertragung statt.

Energieeffizienz

Energieeffizienz kurz erklärt

Der Klimaschutz und die Energiezukunft vor Ort liegen uns am Herzen. Wir investieren in dezentrale und regenerative Energien und fördern energieeffizientes Verhalten, damit unsere Region so lebenswert bleibt wie sie ist. Nur so wird die Energiewende ein Erfolg.

Energieffizienz bedeutet mehr aus Energie zu machen: Das heißt, das gleiche Ziel mit möglichst wenig Energie zu erreichen und gleichzeitig diesen Bedarf weitestgehend mit erneuerbaren Energien zu decken. Es geht voran: Bis 2015 sank der Primärenergieverbrauch immerhin um 8,3 Prozent im Vergleich zu 2008. Bis 2020 soll er nach den Plänen der Bundesregierung um weitere 20 Prozent sinken. Nach wie vor besteht also ein großer Handlungsbedarf. Klar ist: Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir es gemeinsam schaffen, die Energieeffizienz zu steigern und unseren Energieverbrauch zu senken. Wir stehen Ihnen mit unseren Serviceangeboten zur Seite und helfen Ihnen dabei, Energie einzusparen.

Hier wird der Strom im Haus verbraucht:

Unsere Angebote und unser Engagement

REWAG Premium-Energieberatung

  • Erfassung des energetischen Ist-Zustandes vor Ort, Beratung zu Förderungen für Heizungseffizienzmaßnahmen und optimalen Raumtemperaturen u.v.m.
  • Ab 39,- Euro; für Nicht-Kunden ab 59,- Euro

Mehr Informationen: REWAG-Energieberatung

Kostenfreier Verleih von Strommessgeräten und Leuchten-TestSets

Kostenfrei im Kunden-Center ausleihen!

REWAG Wärme-Check

  • Mindestens sechs Außenaufnahmen Ihres Hauses mit einer Infrarotkamera zu Identifizierung von Schwachstellen und Wärmeverlusten etc.
  • 129,- Euro; für Nicht-Kunden ab 149,- Euro

Mehr Informationen: Thermografie

Energie-Management-System
gemäß DIN EN ISO 50001

Seit 2013 müssen große Unternehmen die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 nachweisen. Ziel ist es Potenziale für Effizienzsteigerung und Energieeinsparung zu ermitteln und daraus Maßnahmen abzuleiten, die zur systematischen und kontinuierlichen Erhöhung der Energieeffizienz des Unternehmens beitragen.

Managementsystem EMAS

EMAS, kurz für Eco-Management and Audit Scheme, ist ein Energiemanagementsystem, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

Regensburger Energieeffizienz Netzwerk
(REEN)

Im April 2016 gegründet von der REWAG, der Stadt Regensburg sowie dem Landkreis, der IHK Niederbayern/Oberpfalz und der Energieagentur Regensburg, um im Rahmen eines Austauschs das Thema Energieeffizienz voran zu treiben.

Mehr Informationen: regensburg-effizient.de

E-Mobilitaet

E-Mobilität kurz erklärt

E-Mobilität kurz erklärt

Wir bringen die E-Mobilität in der energieintensiven Region voran und sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und der ökologischen Mobilität der Zukunft. Denn die langfristigen Klimaziele der Bundesregierung können nur erreicht werden, wenn alle Sektoren (Energie, Wärme und Verkehr) einen angemessenen und nachhaltigen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Energiewende braucht die Verknüpfung von Strom, Wärme und Mobilität

Bislang konzentrierte sich die Energiewende schwerpunktmäßig auf erneuerbare Energien. Häufig wird übersehen, dass Energie mehr ist als nur Strom. Gerade in den Sektoren Wärme und Verkehr wird ein Großteil der benötigten Energie durch fossile Brennstoffe erzeugt, d. h. hier ist der Handlungsbedarf eigentlich wesentlich höher. Die Schlüsseltechnologie der Energiewende nennt sich Sektorenkopplung. Ziel dieser Sektorenkopplung ist es, die drei Sektoren Energie, Wärme und Verkehr miteinander zu verknüpfen. Auf diese Weise kann die Energie zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt und die Schwankungen der erneuerbaren Energien ausgeglichen werden.

Die REWAG hat mittlerweile 50 öffentliche Ladesäulen errichtet. Der Strom stammt aus dem Wasserkraftwerk Pfaffenstein und ist somit zu 100 % Ökostrom. Damit wird eine CO2-neutrale Mobilität garantiert. Mit der Bereitstellung der Ladesäulen-Infrastruktur erhöhen wir die Akzeptanz der E-Mobilität und setzen konkrete Anreize für den Umstieg. Der Betrieb funktioniert ganz bequem mit der REWAG-Ladekarte.

In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Regensburg (SWR) wollen wir auch im ÖPNV auf den Elektro-Antrieb umsteigen. Seit Anfang Mai fahren bereits 5 batteriebetriebene Busse (Emil) durch die Regensburger Altstadt. Das E-Carsharing-Projekt der SWR EARL startete bereits Mitte November 2016 und bietet Elektroautos zur Buchung an, als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr.

 

 

 

Unser Engagement

Mit folgenden Aktivitäten unterstützen wir den Ausbau der E-Mobilität in unserer Region:

Elektroautos

Elektroautos

  • im eigenen Fuhrpark (bei REWAG, RVB)
  • als Produkt Hey Earl
    (E-Carsharing: aktuell bestehend aus zwei Autos an zwei Standorten als elektromobile Erweiterung des ÖPNV. Weitere Fahrzeuge und Standorte sind in Planung.)
Elektrobusse

Elektrobusse

In Regensburg fahren bereits 5 elektrisch betriebene Busse (Emil) durch die Altstadt. Der Strom stammt aus dem Wasserkraftwerk Pfaffenstein.

Der SWR hat knapp 3 Mio. Euro in Fahrzeuge und Infrastruktur und somit auch in die Zukunft der Stadt Regensburg investiert. Ein schrittweiser Umstieg der gesamten Busflotte auf E-Antrieb ist ab 2020 geplant.

E-Bikes

Ella (E-Bikesharing) ist ein Pilotprojekt am Parkhaus Dachauplatz. Parkhauskunden können sich während ihrer Parkdauer mit ihrem Parkticket ein sogenanntes Lasten-E-Bike für Einkäufe in der Innenstadt ausleihen. Momentan stehen 3 Lasten-E-Bikes zur Verfügung.

Mehr dazu unter folgendem Link.

E-Ladeinfrastruktur

Energieerzeugung

Windrad

Energieerzeugung kurz erklärt

Gerade die eigene Energieerzeugung aus regenerativen und energieeffizienten Anlagen ist eine tragende Säule der Energiewende. Dank modernster Techniken können Strom und Wärme umweltbewusst genau dort erzeugt werden, wo der Verbraucher sie auch nutzen möchte.

Unsere Zielsetzung

Anfang 2014 setzten wir uns zum Ziel, den Anteil eigenerzeugten regenerativen Stroms von etwa 10 % bis 2020 auf 40 % zu steigern sowie den Anteil der Eigenerzeugung insgesamt auf über 80 % zu steigern. Das erste Ziel haben wir bereits 2017 erreicht: der Anteil eigenerzeugten regenerativen Stroms liegt bei 43 %. Wir haben uns ein neues Ziel gesetzt und streben nun bis 2020 eine Steigerung auf 60 % an. Dafür engagieren wir uns vor Ort und investieren bis 2020 über 100 Millionen Euro in neue Projekte.

Profitieren Sie von unserem Engagement und Know-how

Wir planen und setzen für Sie geeignete Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien um. Sie erhalten ein maßgeschneidertes Paket, das perfekt zu Ihnen passt. Auch für die Optimierung, Modernisierung und Wartung bestehender Anlagen sind wir der richtige Partner.

Erneuerbare Energien

Wir engagieren uns für die umweltschonende und dezentrale Energieerzeugung und bieten hierfür auch Lösungen für private Haushalte und Unternehmen an.

Photovoltaik

Photovoltaik

Der Eigenverbrauch von Solarstrom ist eine attraktive Lösung, um Stromkosten zu reduzieren. Sie können eine PV-Anlage über die REWAG pachten oder kaufen.

Mehr Informationen: Infoblatt PV

Windkraft

Windkraft

Aktuell haben wir 6 Windparks realisiert (5 in Bayern und 1 in Hessen): Fasanerie, Bärenholz, Tannberg-Lindenhardt, Deindorf, Wetterberg-Laub, Hohenstein. Alle 6 Windparks sind sogenannte Wald-Windparks.

Wasserkraft

Wasserkraft

Mit unserem Ökostrom-Produkt rewario.strom.natur bieten wir Ihnen 100 % Ökostrom aus dem Wasserkraftwerk Pfaffenstein in Regensburg.
Biogas

Biogas

Eine Biogasanlage wandelt Biomasse in Bio-Erdgas um. Dieses Biogas wird entweder direkt vor Ort in Strom und Wärme umgewandelt oder nach der Aufbereitung und dem Abscheiden des Kohlendioxids als Erdgas ins Netz eingespeist.

Wir betreiben zwei Biogasanlagen: die Biogasanlage bei Walhalla Kalk und die Biogasanlage in Kallmünz.

Weitere Lösungen

Nah und Fernwärmelösungen

REWAG Nah- und Fernwärmelösungen

Wir bieten maßgeschneiderte Nah- und Fernwärmelösungen für Unternehmen und Kommunen.

Bei der Nahwärmeversorgung wird die Energie beispielsweise durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) direkt vor Ort produziert. Die Versorgung erfolgt ohne lange Transportwege und damit auch ohne nennenswerte Wärmeverluste, möglichst umweltschonend und besonders effizient. Gerade ein BHKW ist extrem effizient, denn es erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme mit sehr hohen Wirkungsgraden (an die 90 %) und ist dabei unabhängig von Wetterverhältnissen. Aktuell betreibt die REWAG um die 30 BHKWs für Wohnquartiere, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Ein Ausbau sowie eine Vernetzung mit allen anderen erneuerbaren Energien-Anlagen der REWAG (virtuelles Kraftwerk) ist geplant mit dem Ziel der wirtschaftlichen Optimierung.

Fernwärme ist sauber, sicher, komfortabel und günstig. Im Gebäude findet keinerlei Verbrennung statt. Sie werden über gut isolierte Rohre mit der im REWAG-eigenen BHKW erzeugten Fernwärme versorgt.

 

Speicher

Speicher kurz erklärt

Speicher

Ein Batteriespeicher speichert Ihre Energie und sorgt beispielsweise dafür, dass Sie Ihren selbsterzeugten Solarstrom auch dann nutzen können, wenn die Sonne nicht scheint.

Außerdem ermöglicht der Batteriespeicher ein aktives Energiemanagement. So können Sie Ihren eigenen Energiebedarf z. B. zu Spitzenlastzeiten bzw. dann, wenn der Strom besonders teuer ist, optimieren. Im Notfall z. B. bei Netzinstabilitäten kann der Batteriespeicher zur Reduzierung von Spannungsschwankungen eingesetzt werden, was die Versorgungssicherheit vor allem bei besonders sensiblen Unternehmen/Bereichen steigert.

Ein Batteriespeicher wird vor allem benötigt:

  • weil der Anteil an schwankend zur Verfügung stehenden Energiequellen (z. B. Wind, Sonne) immer größer wird
  • weil sich die fossilen Energieträger wie Kohle, Erdgas, Öl etc. dem Ende zuneigen
  • zur Verbesserung der Versorgungsqualität
  • um die Erzeugung an den Verbrauch anpassen zu können
  • um Renditen zu verbessern / monetäre Vorteile nutzen zu können

Ihre Vorteile mit einem Batteriespeicher:

  • Erhöhte Ersparnis, da Sie noch weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen
  • Überschüssig produzierter Strom wird gespeichert
  • Eigenerzeugter Strom kann zeitversetzt genutzt werden, wenn die Sonne nicht scheint

 

Speicherarten:

  • Stromspeicher: wird aktuell hauptsächlich in Verbindung mit PV-Anlagen genutzt; REWAG bietet Stromspeicher für größere Anlagen sowie private Haushalte an.
  • Wärmespeicher (Solarthermische Warmwasser-Speicher)
  • Gasspeicher (Power-to-gas)
  • Verkehrssektor als Speicher (Nutzung von E-Fahrzeugen als Speicher)

Sie haben noch keine PV-Anlage, wollen aber Ihren Strom selbst produzieren? Wir bieten eine PV-Lösung mit Batteriespeicher als ideale Ergänzung. Der Batteriespeicher ist auch zum Nachrüsten für bereits bestehende PV-Anlagen erhältlich. Darüber hinaus können Sie noch bis Ende 2018 die staatliche Förderung für Batteriespeicher beantragen!

Über unser Portal können Sie Ihre eigene Photovoltaikanlage samt Batteriespeicher kaufen oder günstig pachten. Mehr zum PV-Angebot.

Verteilung

Verteilung kurz erklärt

Die Energieverteilung ist im Umbruch. Denn neben der klassischen Verteilung hin zu jedem Verbraucher besteht die Herausforderung nunmehr darin, auch erzeugte Energie von einzelnen Verbrauchern dorthin zu transportieren, wo sie benötigt wird. Das Stromnetz wird vom Verteil- zum „Einsammelnetz“. Gerade die Entwicklung von der zentralen zur dezentralen Energieversorgung macht die Aufgabe der Energieverteilung immer komplexer.

Sektorenkopplung

Viele denken beim Thema Energiewende an erneuerbare Energien (Erzeugung von Strom durch Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft). Energie ist allerdings mehr als nur Strom. Die Energiewende betrifft insbesondere auch die Sektoren Wärme und Verkehr. Damit die Energiewende auch auf lange Sicht ein Erfolg wird, müssen alle drei Sektoren auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Diese Verknüpfung aller drei Sektoren und die vorrangige Nutzung von erneuerbaren Energien in allen Bereichen wird Sektorenkopplung genannt. Ziel ist es, so den Einsatz von fossilen Energien zu reduzieren.

Bereits im Sektor Strom sind die Fortschritte deutlich zu erkennen. Aktuell decken die erneuerbaren Energien 33 % des Stromverbrauchs in Deutschland. 2025 sollen es bis zu 45 % sein.

Im Sektor Wärme wird angestrebt den Einsatz von fossilen Energieträgern zu reduzieren und stattdessen Ökostrom zu nutzen, um Wärme zu gewinnen – Schlagwort "Power-to-Heat". Ein gutes Beispiel hierfür ist die Heizungspumpe im Keller. Diese nutzt Strom, um vorhandene Wärme aus der Erde aufzunehmen, zu verdichten und dann für den Betrieb der Heizungsanlage einzusetzen.

Auch der Verkehrs-Sektor soll in vielen Bereichen elektrifiziert werden. Dies ist bei den meisten Zügen schon erfolgt. Besonders wichtig ist die Umstellung auf Elektro-Autos. Als Anreiz werden Käufer von Elektrofahrzeugen mit einer Kaufprämie unterstützt während die Ladeinfrastruktur ausgebaut wird.

Virtuelles Kraftwerk

Die Aufgabe von virtuellen Kraftwerken besteht darin, dezentrale Erzeugungsanlagen (wie beispielsweise Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen etc.) so zu koordinieren und zu steuern als wären sie ein großes Kraftwerk.

Das bringt zwei Vorteile: Zum einen lassen sich die Leistungen der einzelnen Erzeuger so kombinieren, dass die Stabilität des Netzes gewährleistet und eine kontinuierliche Versorgung gesichert ist. Und zum anderen verbessert sich die Wirtschaftlichkeit, wenn die Anlagen in einen größeren Zusammenhang eingebunden sind und sich die Erzeugung auch am Bedarf orientiert.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt Eigenerzeugungsanlagen in der Region – angefangen von unseren eigenen Anlagen bis hin zu Privatanlagen – miteinander zu vernetzen.

 

 

Steuerung der dezentral vernetzten Energiewelt

Steuerung von Einspeisern

Dazu gehören beispielsweise Photovoltaik-Anlagen.

Intelligentes Laden

Intelligente Steuerung beim Laden von Elektroautos führt dazu, dass das Netz nicht überlastet und das Elektroauto gleichzeitig sparsam aufgeladen wird.

Smart Home

Das intelligente Steuern von Stromverbrauchern bringt viele Vorteile mit sich: So kann man die Waschmaschine laufen lassen, wenn der Strom besonders günstig ist.

Vorbereitung der Netz-Infrastruktur auf die Zukunft

Dazu gehört u.a. eine stärkere Netzkapazität in Neubaugebieten, damit Einspeiser wie PV-Anlagen, aber auch ein erhöhter Bedarf beispielsweise durch Elektromobilität, vom Netz verkraftet werden kann.